Existenz der Wiesenvögel bedroht

November 19, 2007

Als wir vor gut 15 Jahren nach Dingden zogen, hörte man sie noch überall, die Kiebitze. Doch seit einigen Jahren ist ihr charakteristischer Ruf längst nicht mehr so oft zu hören wie früher. Kiebitze sind sehr viel seltener geworden. Feldlerchen auch. Und Schwalben.

Das hat auch das Bundesamt für Naturschutz festgestellt. In seinem Bericht zur Lage der Vogelwelt in Deutschland wird auf die Bedrohung der Feld- und Wiesenvögel hingewiesen. Besonders die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft hat negative Folgen für die dort lebenden Vogelarten. „Deutschlands bäuerliche Kulturlandschaft, die noch vor wenigen Jahrzehnten die insgesamt größte Vielfalt an Vögeln beherbergte, ist heute für den Artenschutz die Problemzone Nummer eins“, lautet das Fazit des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) zu den Zahlen im Bericht. In keiner anderen Artengruppe sind so starke Bestandsrückgänge zu verzeichnen.

Mehr dazu auf der Website des NABU. Hier ist auch eine pdf-Datei des Berichtes zu finden.

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